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23.04.2018  News / Handicap


Neue Handicapermittlung ab 2020


Ursprünglich sollte die neue, weltweit einheitliche Handicapermittlung bereits 2019 mit den neuen Golfregeln eingeführt werden, aber nun wird es wohl 2020 werden. Die Details die mittlerweile bekannt sind, sollten deshalb immer noch unter Vorbehalt registriert werden, denn bis 2020 kann sich noch einiges ändern. Und wie immer wird auch einiges nicht richtig wiedergegeben.

Aber das was wahrscheinlich kommen wird, könnte bei vielen Golfern in Deutschland für Schnappatmung sorgen – so formulierte es jedenfalls unser Regelprofessor Ralf Weihrauch.
Die Änderungen zum bisherigen System werden jedenfalls drastisch sein.

So sollen in Zukunft grundsätzlich alle Turniere zur Handicapermittlung herangezogen werden – und auch Privatrunden. Hier habe ich allerdings Bedenken wie das umgesetzt werden soll.
Das setzt nämlich voraus, dass man sich zu jeder Privatrunde im Office anmeldet, denn es gibt Gerüchte aus unzuverlässigen Quellen, das bei Nichtabgabe der Scorekarte dann die Runde praktisch mit 18 Streicher gewertet werden soll. Also abwarten.

Was ziemlich sicher kommen könnte: man wird nicht mehr bei einem schlechten Spiel nur 0,1 hochgesetzt, sondern es werden zur Handicapermittlung die letzten 20 Spiele herangezogen. Und davon wiederum nur die besten 8 Ergebnisse.
Und der Durchschnitt aus diesen 8 Ergebnissen ist dann das aktuelle Handicap.

Dadurch kann es natürlich beim Handicap zu viel größeren Schwankungen in viel kürzeren Zeitabständen kommen als bisher. Schwankungen von ein bis drei Handicap-Punkten nach einem Turnier könnten dann ganz normal werden.
Auf jeden Fall wird dadurch das aktuelle Handicap viel mehr dem entsprechen was man aktuell auch tatsächlich spielt.

Sie können sich ja mal Ihre letzten 20 Netto-Ergebnisse anschauen. Wenn die besten acht Ergebnisse nicht aus mindestens 32 Netto-Punkten und mehr bestehen, würde Ihr neues Handicap mit Sicherheit höher berechnet als das bisherige.
Und wenn Sie bei den besten acht Ergebnissen einige Ergebnisse unter 30 Netto haben, dann würde Ihr neues Handicap sogar deutlich höher sein als bisher.

Meine Empfehlung: verabschieden Sie sich schon mal langsam von ihrem bisherigen Handicap, und spielen Sie ab sofort so viele vorgabewirksame Turniere und/oder EDS-Runden wie möglich, damit Sie ihrem tatsächlichem Handicap näher kommen.
Denn sonst könnte es bei der ersten Handicap-Neuberechnung 2020 bei vielen wahrscheinlich tatsächlich zu einer Schnappatmung kommen. (Ni)




   



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